Corona-News

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Aufgrund der Gefährdungslage zum Coronavirus SARS-CoV-2/Covid-19 ist folgendes zu beachten:

Die 12. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (12. BayIfSMV) und die Einreisequarantäneverordnung (EQV) werden jeweils bis einschließlich zum 6. Juni 2021 verlängert.

Es gelten u. a. folgende Maßnahmen: 

ACHTUNG:
Bei inzidenzabhängigen Regelungen gilt folgendes: 

  • Überschreitet in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt an 3 aufeinander folgenden Tagen die vom Robert Koch-Institut (RKI) im Internet veröffentlichte 7-Tage-Inzidenz den für die Regelung maßgeblichen Schwellenwert, so treten dort die von der Regelung verfügten Maßnahmen ab dem übernächsten darauf folgenden Tag in Kraft.
  • Unterschreitet in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt an 5 aufeinander folgenden Tagen die vom RKI im Internet veröffentlichte 7-Tage-Inzidenz den für die Regelung maßgeblichen Schwellenwert, so treten dort die von der Regelung verfügten Maßnahmen ab dem übernächsten darauf folgenden Tag außer Kraft.
  • Die zuständige Kreisverwaltungsbehörde hat unverzüglich amtlich bekanntzumachen, sobald ein relevanter Schwellenwert der 7-Tage-Inzidenz an drei aufeinander folgenden Tagen über- oder an fünf aufeinander folgenden Tagen unterschritten wurde.

1. Kontaktbeschränkungen: 

  • In Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer 7-Tage-Inzidenz über 100, sind gemeinsame Treffen nur mit den Angehörigen des eigenen Hausstands sowie zusätzlich einer weiteren Person gestattet; zulässig ist ferner die wechselseitige, unentgeltliche, nicht geschäftsmäßige Beaufsichtigung von Kindern unter 14 Jahren in festen, familiär oder nachbarschaftlich organisierten Betreuungsgemeinschaften, wenn sie Kinder aus höchstens zwei Hausständen umfasst,
  • In Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen die 7-Tage-Inzidenz zwischen 35 und 100 liegt, sind gemeinsame Treffen mit den Angehörigen des eigenen Hausstands sowie zusätzlich den Angehörigen eines weiteren Hausstands gestattet, solange dabei eine Gesamtzahl von insgesamt fünf Personen nicht überschritten wird,
  • In Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer 7-Tage-Inzidenz unter 35, sind gemeinsame Treffen mit den Angehörigen des eigenen Hausstands sowie zusätzlich den Angehörigen zweier weiterer Hausstände gestattet, solange dabei eine Gesamtzahl von insgesamt zehn Personen nicht überschritten wird. Sobald der Schwellenwert überschritten wird, gilt wieder die Regel mit einem weiteren Haushalt.

Überschreitet ein Landkreis oder eine Stadt drei Tage in Folge den Inzidenzwert von 100, darf sich ein Haushalt wieder nur mit einer weiteren Person treffen. 

Die zu den Hausständen gehörenden Kinder unter 14 Jahren bleiben außerdem für die Gesamtzahl außer Betracht. 
Ehegatten, Lebenspartner und Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft gelten jeweils als ein Hausstand, auch wenn sie keinen gemeinsamen Wohnsitz haben.

2. Nächtliche Ausgangssperre:
In Landkreisen und kreisfreien Städten mit einem Inzidenzwert über 100 ist der Aufenthalt außerhalb einer Wohnung weiterhin von 22 bis 5 Uhr untersagt, es sei denn dies ist begründet aufgrund

  • eines medizinischen oder veterinärmedizinischen Notfalls oder anderer medizinisch unaufschiebbarer Behandlungen,
  • der Ausübung beruflicher oder dienstlicher Tätigkeiten oder unaufschiebbarer Ausbildungszwecke,
  • der Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts,
  • der unaufschiebbaren Betreuung unterstützungsbedürftiger Personen und Minderjähriger,
  • der Begleitung Sterbender,
  • von Handlungen zur Versorgung von Tieren oder
  • von ähnlich gewichtigen und unabweisbaren Gründen.
    Das Antreten des Heimwegs von einem fremden Haushalt zählt nicht zu den ähnlich gewichtigen und unabweisbaren Gründen.

Im Gegensatz zu den Regelungen auf Bundesebene ist im Freistaat Bayern Spazierengehen und Joggen zwischen 22 Uhr und 0 Uhr bei geltender Ausgangssperre auch weiterhin nicht gestattet! Diese Regelung gilt bis einschließlich 6. Juni 2021 fort, ab 7. Juni gilt auch in Bayern die bundesrechtliche Regelung des § 28b Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 IfSG. 

3. Alkoholverbot: Es gilt möglichst auf allen öffentlichen Plätzen, insbesondere den öffentlichen Verkehrsflächen der Innenstädte und an allen sonstigen öffentlichen Plätzen, an denen sich Menschen entweder auf engem Raum oder nicht nur vorübergehend aufhalten ein Alkoholkonsumverbot. Die konkreten Örtlichkeiten werden von den Kommunen festgelegt.

4. Für den Einzelhandel gilt:

  • Bei einer 7-Tage-Inzidenz in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt unter 100 wird der Einzelhandel geöffnet, unter Geltung der allgemeinen Schutz- und Hygienekonzepte (v.a. Mindestabstand, Maskenpflicht, ein Kunde je 10 qm für die ersten 800 qm der Verkaufsfläche sowie zusätzlich ein Kunde je 20 qm für den 800 qm übersteigenden Teil der Verkaufsfläche).
  • Bei einer 7-Tage-Inzidenz in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt zwischen 100 und 150 gilt für den Einzelhandel zusätzlich: Terminshopping-Angebote („Click & Meet“), ein Kunde pro 40 qm Verkaufsfläche nach vorheriger Terminvereinbarung und Vorlage eines aktuellen (24 Stunden) negativen Corona-Tests.
  • Bei einer 7-Tage-Inzidenz in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt über 150 dürfen nur mehr vorbestellte Waren abgeholt werden („Click & Collect“).

5. Körpernahe Dienstleistungen: 

Ab 10. Mai 2021 werden alle bisher noch geschlossenen körpernahen Dienstleistungen in Gebieten mit einer 7-Tage-Inzidenz unter 100 unter den bereits heute für Friseure und Fußpfleger geltenden Bedingungen wieder zugelassen (Mindestabstand, Hygienekonzept, FFP2-Maskenpflicht, Quadratmeter je Kunde etc.).

6. Kitas: 
Der Betrieb ist ab 15. März 2021 unter folgenden Voraussetzungen zulässig:

  • In Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer 7-Tage-Inzidenz über 100 sind die Einrichtungen geschlossen. Eine Notbetreuung wird aber entsprechend der Regelungen des Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales im Benehmen mit dem Staatsministerium für Gesundheit und Pflege angeboten (nähere Informationen finden Sie unter https://www.stmas.bayern.de/coronavirus-info/corona-kindertagesbetreuung.php)
  • In Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen die 7-Tage-Inzidenz zwischen 50 und 100 liegt, können die Einrichtungen nur öffnen, sofern die Betreuung in festen Gruppen erfolgt (eingeschränkter Regelbetrieb)
  • In Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer 7-Tage-Inzidenz unter 50 können die Einrichtungen im Regelbetrieb öffnen. 

7. Schulen - Änderungen ab Montag, 10. Mai 2021: 

  • Grundschulen: In Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen die 7-Tage-Inzidenz unter 165 liegt, findet wieder Präsenzunterricht für alle Jahrgangsstufen 1 - 4 der Grundschule statt, soweit der Mindestabstand von 1,5 m eingehalten werden kann. Wo dies nicht geht, gibt es Wechselunterricht. Bis zu einer örtlichen 7-Tage-Inzidenz unter 50 bleibt es bei der bisherigen Regelung: Präsenzunterricht für alle Grundschülerinnen und Grundschüler - ohne Mindestabstand. 
  • Förderschulen: Bei einer 7-Tage-Inzidenz zwischen 50 und 165 werden die Jahrgangsstufen 1 - 6 aller Förderschulen in der Schule unterrichtet - bei Einhaltung des Mindestabstands die ganze Klasse, ansonsten im Wechselunterricht. Liegt die örtliche 7-Tage-Inzidenz unter 50 gilt für die Grundstufe von Förderschulen und -zentren einschließlich der Schulvorbereitenden Einrichtungen das gleiche wie für Grundschulen: Voller Präsenzunterricht ohne Mindestabstand. 
  • Weiterführende Schulen: An Mittel-, Real- und Berufsschulen, an Gymnasien sowie Fach- und Berufsoberschulen ändert sich bis zu den Pfingstferien nichts: Bei einer 7-Tage-Inzidenz unter 100 gibt es an weiterführenden Schulen in Bayern für alle Jahrgangsstufen Wechselunterricht bzw. wo immer möglich, Präsenzunterricht mit einem Mindestabstand von 1,5 m. Liegt die örtliche 7-Tage-Inzidenz über 100 findet Unterricht nur für Elft- und Abschlussklassen statt.

Alle weiteren bisherigen Regeln für die Schulen bleiben unverändert. Dazu zählt beispielsweise die Maskenpflicht auf dem gesamten Schulgelände. Seit rund einem Monat gibt es in Bayern zudem eine Testpflicht: Um am Präsenzunterricht teilnehmen zu können, müssen sich Schüler und Lehrkräfte mindestens zweimal wöchentlich auf Corona testen lassen.

Auch die Teilnahme an der Notbetreuung ist - unabhängig von der Inzidenz - nur mit negativem Test möglich.

8. Home-Office-Pflicht und Arbeitsschutz: Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber haben ihren Beschäftigten, wo immer möglich, das Arbeiten im Home-Office zu ermöglichen, sofern die Tätigkeiten es zulassen. Diese Regelung wurde bis 30. Juni 2021 verlängert. Dort wo Präsenz am Arbeitsplatz weiter erforderlich ist, muss für Arbeitsbereiche auf engem Raum im Rahmen der Umsetzung der Covid-19-Arbeitsschutzstandards weiterhin die Belegung von Räumen reduziert werden oder es sind ohne ausreichende Abstände medizinische Masken einzusetzen, die vom Arbeitgeber zur Verfügung gestellt werden. 

Außerdem muss der Arbeitgeber Beschäftigten, die nicht ausschließlich in ihrer Wohnung arbeiten, mindestens einmal pro Kalenderwoche einen Test in Bezug auf einen direkten Erregernachweis des Coronavirus SARS-CoV-2 anbieten.

Für bestimmte Beschäftigungsgruppen mit besonders hohem Infektionsrisiko sieht die Verordnung eine höhere Testfrequenz von mindestens zwei Tests pro Woche vor:

  • Beschäftigte, die vom Arbeitgeber oder auf dessen Veranlassung in Gemeinschaftsunterkünften untergebracht sind,
  • Beschäftigte, die unter klimatischen Bedingungen in geschlossenen Räumen arbeiten, die eine Übertragung des Coronavirus SARS-CoV-2 begünstigen,
  • Beschäftigte in Betrieben, die personennahe Dienstleistungen anbieten, bei denen direkter Körperkontakt zu anderen Personen nicht vermieden werden kann,
  • Beschäftigte, die betriebsbedingt Tätigkeiten mit Kontakt zu anderen Personen ausüben, sofern die anderen Personen einen Mund-Nase-Schutz nicht tragen müssen, und
  • Beschäftigten, die betriebsbedingt in häufig wechselnden Kontakt mit anderen Personen treten.

Die Angebotsverpflichtung kann durch die unternehmensseitige Bereitstellung von Selbsttests erfüllt werden. Nachweise über die Beschaffung der Tests sind vier Wochen aufzubewahren. Weitergehende Dokumentationspflichten, z.B. hinsichtlich des Testergebnisses bestehen nicht.

9. Die Lieferung und Abholung mitnahmefähiger Speisen für den Verzehr zu Hause durch Gastronomiebetriebe bleiben weiter möglich. Der Verzehr vor Ort oder in unmittelbarer Umgebung ist untersagt. 

10. Im Gottesdienst besteht für die Besucher FFP2-Maskenpflicht. Bei Gottesdiensten, die mehr als zehn Teilnehmer erwarten lassen, besteht zudem mind. 48 Stunden im Voraus eine Anzeigepflicht bei der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde, sofern keine generellen Absprachen getroffen wurden. Gottesdienste und Zusammenkünfte von Glaubensgemeinschaften, die den Charakter von Großveranstaltungen erreichen, sind generell untersagt. Auch Gemeindegesang ist nicht gestattet.

11. In den Krankenhäusern, Behinderteneinrichtungen sowie Alten- und Pflegeheimen gelten spezielle Besuchs- und Schutzregeln.

Besuchern darf der Zutritt nur gewährt werden, wenn sie
a) über ein schriftliches oder elektronisches negatives Testergebnis in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 verfügen und dieses auf Verlangen nachweisen, wobei die dem Testergebnis zu Grunde liegende Testung mittels eines PCR-Tests oder POC-Antigentests höchstens 48 Stunden vor dem Besuch vorgenommen worden sein darf und die jeweils geltenden Anforderungen des Robert Koch-Instituts erfüllen muss, oder

b) in der Einrichtung unter Aufsicht einen vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte zugelassenen Antigentest zur Eigenanwendung durch Laien (Selbsttest) in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 mit negativem Ergebnis vorgenommen haben.

Außerdem gilt eine FFP2-Maskenpflicht für alle Besucher sowie für Beschäftigte im Rahmen der arbeitsschutzrechtlichen Bestimmungen und soweit sie in Kontakt mit Patienten/Bewohnern sind. 

Ambulante Pflegedienste und teilstationäre Pflegeeinrichtungen müssen ihre Beschäftigten im Rahmen verfügbarer Testkapazitäten regelmäßig möglichst an drei verschiedenen Tagen pro Woche in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 testen lassen. Auch hier gilt für die Beschäftigten eine FFP2-Maskenpflicht m Rahmen der arbeitsschutzrechtlichen Bestimmungen, soweit sie in Kontakt mit Pflegebedürftigen sind.

Die Begleitung Sterbender ist weiterhin jederzeit zulässig.

12. Kulturstätten: 
Für Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten, Schlösser, Gärten und Seen und vergleichbare Kulturstätten sowie Zoos und botanische Gärten gilt Folgendes:

  • In Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen die 7-Tage-Inzidenz über 100 liegt, sind die genannten Kulturstätten geschlossen.
  • In Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen die 7-Tage-Inzidenz zwischen 50 und 100 liegt, können die genannten Kulturstätten für Besucher nur nach vorheriger Terminbuchung unter folgenden Voraussetzungen öffnen: ausgearbeitetes Schutz- und Hygienekonzept, FFP2-Maskenpflicht für Besucher, zuverlässige Einhaltung von Mindestabständen von 1,5 m und damit einhergehende Beschränkung der Besucherzahl, Kontaktdatenerhebung aller Kunden
  • In Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen die 7-Tage-Inzidenz unter 50 liegt, entfällt die vorherige Terminbuchung und Kontaktdatenerhebung

Ab 10. Mai 2021 kann bei einer stabilen 7-Tage-Inzidenz unter 100 die Öffnung von Theatern, Konzert- und Opernhäusern sowie Kinos für Besucherinnen und Besucher mit einen negativen Corona-Test-Nachweis (ein vor höchstens 24 Stunden vorgenommener POC-Antigentest oder Selbsttest oder ein vor höchstens 48 Stunden vorgenommener PCR-Test) erfolgen. Die Testpflicht entfällt bei einer stabilen 7-Tage-Inzidenz unter 50
Autokinos werden inzidenzunabhängig zugelassen. Voraussetzung ist jeweils ein ausreichendes Infektionsschutzkonzept des Betreibers. Für die Besucher besteht außerhalb von Kraftfahrzeugen auf dem Gelände FFP2-Maskenpflicht.

13. Sportbereich: 

  • In Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen die 7-Tage-Inzidenz über 100 liegt, ist kontaktfreier Individualsport im Außenbereich sowie auch auf Außensportanlagen unter Berücksichtigung der geltenden Kontaktbeschränkung erlaubt. 
  • n Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen die 7-Tage-Inzidenz zwischen 50 und 100 liegt, ist kontaktfreier Individualsport von max. 5 Personen aus 2 Haushalten und Sport in Gruppen von bis zu 20 Kindern unter 14 Jahren im Außenbereich sowie auf Außensportanlagen erlaubt.
  • In Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen die 7-Tage-Inzidenz unter 50 liegt, ist kontaktfreier Sport in kleinen Gruppen von bis zu 10 Personen auch auf Außensportanlagen erlaubt. Die Regelung zum Sport in Gruppen von bis zu 20 Kindern unter 14 Jahren bleibt so bestehen. 
  • Ab 10. Mai 2021 ist bei einer stabilen 7-Tage-Inzidenz unter 100 auch wieder kontaktfreier Sport im Innenbereich sowie Kontaktsport unter freiem Himmel unter der Voraussetzung zulässig, dass alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer über einen negativen Corona-Test-Nachweis (ein vor höchstens 24 Stunden vorgenommener POC-Antigentest oder Selbsttest oder ein vor höchstens 48 Stunden vorgenommener PCR-Test) verfügen. Die Testpflicht entfällt bei einer stabilen 7-Tage-Inzidenz unter 50. 

14. Gastronomie und Tourismus:

  • In Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen die 7-Tage-Inzidenz stabil unter 100 liegt, ist ab 10. Mai 2021 die Öffnung der Außengastronomie (bis 22 Uhr) für Besucher mit vorheriger Terminbuchung mit Dokumentation für die Kontaktnachverfolgung zulässig. Sitzen an einem Tisch Personen aus mehreren Hausständen, ist ein negativer Corona-Test-Nachweis (ein vor höchstens 24 Stunden vorgenommener POC-Antigentest oder Selbsttest oder ein vor höchstens 48 Stunden vorgenommener PCR-Test) aller Tischgäste erforderlich. 
  • In Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen die 7-Tage-Inzidenz stabil unter 50 liegt, entfällt die Pflicht zur vorherigen Terminbuchung sowie die Testpflicht. 
  • Touristische Angebote werden in Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer stabilen 7-Tage-Inzidenz unter 100 ab 21. Mai 2021, wieder zugelassen. Dazu zählen Hotels, Ferienwohnungen und -häuser sowie Campingplätze. Die Staatsministerien für Gesundheit und Pflege sowie für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie werden dem Ministerrat für seine nächste Sitzung hierfür ein entsprechendes Konzept (u. a. Terminvereinbarungen, 48 Stunden Tests, Abstands- und Hygienemaßnahmen) für inzidenzabhängige Öffnungen vorschlagen.

15. Erleichterungen für Geimpfte und Genesene*: 

  • Erleichterungen gelten grundsätzlich nur, wenn die Betroffenen aktuell keine Corona-Symptome zeigen.
  • Soweit die Infektionsschutzmaßnahmen des Bundes oder der Länder die Vorlage eines negativen Testergebnisses verlangen, sind Geimpfte und Genesene hiervon befreit. Das gilt aber nicht für den Schutz vulnerabler Gruppen, also z. B. für Besuche in Pflegeheimen und Krankenhäusern.
  • Kontaktbeschränkungen gelten nicht, soweit sich nur Geimpfte und Genesene treffen. Sind an Zusammenkünften auch andere Personen beteiligt, zählen Geimpfte und Genesene nicht als Teilnehmer bei der Berechnung der Höchstgrenze.
  • Die nächtliche Ausgangssperre gilt nicht für Geimpfte und Genesene.
  • Geimpfte und Genesene treffen keine Quarantänepflichten bei Kontakt zu Erkrankten und nach der Rückkehr aus ausländischen Risikogebieten. Das gilt allerdings nicht für den Kontakt mit an Virusvarianten erkrankten Personen oder nach der Rückkehr aus Virusvarianten-Gebieten.

*Definition von Geimpften und Genesenen:

  • Als geimpft gilt man, wenn die letzte erforderliche Corona-Impfung mindestens 14 Tage zurückliegt.
  • Als geimpft gilt auch, wer nach einer Corona-Erkrankung genesen ist und zumindest eine Impfung erhalten hat.
  • Es muss sich um einen vom Paul-Ehrlich-Institut anerkannten Impfstoff handeln.
  • Als genesen gilt, wer einen positiven PCR-Test vorlegen kann, der nicht jünger als 28 Tage und nicht älter als sechs Monate ist. Die Durchführung eines Antikörpertests reicht nicht aus, um als genesen zu gelten.

Nähere Informationen dazu finden Sie hier.

In Bayern gelten die Regelungen für Geimpfte und Genesene bereits ab 6. Mai 2021.


MASKENPFLICHT

  • In Bayern gilt seit Montag, 27.04.2020 eine Maskenpflicht für alle Personen ab 6 Jahren! Eine selbstgenähte Maske (eine Anleitung gibt es hier) oder notfalls auch ein Schal oder Halstuch ist ausreichend. Wichtig ist, dass Mund und Nase bedeckt sind. Es muss keine medizinische Schutzmaske sein! Ein einfaches Taschentuch vor das Gesicht zu halten, genügt aber nicht. Wer ein Visier oder eine Klarsichtmaske aus Kunststoff trägt, erfüllt laut Staatsregierung ebenso nicht die Vorgaben der Maskenpflicht.
     
  • Erweiterte Maskenpflicht: 

    Eine erweiterte Maskenpflicht unabhängig von Inzidenzwerten besteht

    • auf von der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde festzulegenden stark frequentierten öffentlichen Plätzen, auf den Begegnungs- und Verkehrsflächen einschließlich der Fahrstühle von öffentlichen Gebäuden sowie von sonstigen öffentlich zugänglichen Gebäuden, für die in dieser Verordnung keine besonderen Regelungen vorgesehen sind,
    • auf den Begegnungs- und Verkehrsflächen der Arbeitsstätte, insbesondere in Fahrstühlen, Fluren, Kantinen und Eingängen; Gleiches gilt für den Arbeitsplatz, soweit der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht zuverlässig eingehalten werden kann.
       
  • FFP2-Maskenpflicht:

    Seit dem 18. Januar 2021 gilt eine Verpflichtung zum Tragen einer FFP2-Maske im Öffentlichen Personennahverkehr und für Kunden im Einzelhandel.

    Wesentliche Vorgaben: 
    • Die FFP2-Maskenpflicht gilt nur für die Kunden! (Anmerkung: Ausgenommen bei click&collect)
    • Im öffentlichen Personennahverkehr und den hierzu gehörenden Einrichtungen sowie in der Schülerbeförderung im freigestellten Schülerverkehr müssen die Fahrgäste FFP2-Masken tragen.
    • In den zulässigerweise geöffneten Geschäften müssen Kunden und ihre Begleitpersonen in den Verkaufsräumen, auf dem Verkaufsgelände, in den Eingangs- und Warteflächen vor den Verkaufsräumen und auf den zugehörigen Parkplätzen FFP2-Masken tragen; das gilt für den Lebensmittelhandel inklusive Direktvermarktung, Lieferdienste, Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörgeräteakustiker, Tankstellen, Kfz-Werkstätten, Fahrradwerkstätten, Banken und Sparkassen, Pfandleihäuser, Filialen des Brief- und Versandhandels, Reinigungen und Waschsalons, Blumenfachgeschäfte, Gartenmärkte, Gärtnereien, Baumschulen, Baumärkte, der Verkauf von Presseartikeln, Versicherungsbüros, Buchhandlungen (sowie Büchereien, Archive, Bibliotheken), Tierbedarf/Futtermittel und sonstige für die tägliche Versorgung unverzichtbare Ladengeschäfte sowie der Großhandel.
    • Bereits jetzt ist bei der Abholung von bestellten Waren in Ladengeschäften (Click&Collect bzw. Call&Collect) eine FFP2-Maske zu tragen. (Anmerkung: Hier muss auch das Personal FF2-Maske tragen)
    • Maske mit mindestens gleichwertigem genormten Standard genügen der verschärften Maskenpflicht ebenfalls (z.B. KN95- oder N95-Masken).
    • Die verschärfte Maskenpflicht gilt nicht für Kinder zwischen dem sechsten und dem 15. Geburtstag. Diese müssen wie bisher nur eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.
    • Die FFP2-Maske ist in sämtlichen zum Öffentlichen Personennahverkehr gehörenden Einrichtungen zu tragen, also auch an Haltestellen.
    • Müssen Schwangere auch FFP2 treagen? Ja - Eine spezielle Ausnahme für Schwangere ist derzeit nicht vorgesehen, es gelten weiterhin die allgemeinen Ausnahmen. Der besondere Schutz von Schwangeren und ihrer ungeborenen Kinder spricht in der Regel für die regelmäßig kurzzeitige Verwendung von FFP2-Masken in Risikokonstellationen.

  • Im Rathaus der VG Creußen ist seit dem 02.11.2020 der Publikumsverkehr nur noch eingeschränkt möglich. Nähere Informationen dazu finden Sie hier.
  • Das Krügemuseum der Stadt Creußen hat seit 02.11.2020 geschlossen.
  • Die Bürgerbusse Creußen sind ab Montag, 22.03.2021 wieder voll im Einsatz.

  • Der Betrieb der Bauhöfe, Kläranlagen und der Wasserversorgung wird durch entsprechende Schichteinteilung weiterhin gewährleistet. 

  • Die Recyclinghöfe sind zur Abgabe von Grüngut weiterhin zu den üblichen Öffnungszeiten geöffnet. 

  • Spielplätze dürfen nur von Kindern in Begleitung Erwachsener weiterhin bespielt werden. Jedoch sind auch hier die Kontaktbeschränkungen sowie Abstands- und Hygienemaßnahmen entsprechend zu berücksichtigen.
  • Corona-Teststationen in Creußen: 
    • Brunnen-Apotheke: Testungen von Mo. bis Fr. von 9:00 bis 12:00 Uhr und von 15:00 bis 18:00 Uhr, Sa. von 9:00 bis 13:00 Uhr;
      Terminvereinbarung montags bis freitags von 10:00 bis 12:00 Uhr über telefonische Terminhotline unter 0151 56934448 möglich
    • Keller'sche Apotheke: Testungen während der Öffnungszeiten nach vorheriger Terminvereinbarung unter Tel. 09270 5533
    • Mehrzweckhalle Creußen: Testungen ohne vorherige Terminvereinbarung am Sa. von 10:00 bis 12:00 Uhr und So. von 14:00 bis 16:00 Uhr (Kooperation von Brunnen-Apotheke und der BRK Bereitschaft Creußen)

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte den nachfolgenden Links zur 12. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung, der Einreise-Quarantäneverordnung sowie dem Infektionsschutzgesetz des Bundes:

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