Corona-News

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Foto: Pixabay

Aufgrund der Gefährdungslage zum Coronavirus SARS-CoV-2/Covid-19 ist folgendes zu beachten:

Am Sonntag, 13.12.2020 hatten Bund und Länder in einer Telefonschalte den harten Lockdown für Deutschland beschlossen. Bis mindestens 10. Januar 2021 sollten die Einschränkungen zunächst gelten, nun wurden diese bis 31. Januar 2021 verlängert und in Teilbereichen weiter verschärft. 

1. Kontaktbeschränkungen: Private Zusammenkünfte werden ab Montag, 11. Januar 2021 nur noch im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstandes und mit maximal einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person gestattet. Abweichend davon ist die wechselseitige, unentgeltliche, nicht geschäftsmäßige Beaufsichtigung für Kinder unter 14 Jahren in festen, familiär oder nachbarschaftlich organisierten Betreuungsgemeinschaften zulässig, wenn sie Kinder aus höchstens zwei Hausständen umfasst.

2. Weiterhin gelten auch Ausgangsbeschränkungen:
Das Verlassen der eigenen Wohnung ist daher nur noch mit triftigen Gründen möglich. Zu den triftigen Gründen gehören insbesonder

  • die Ausübung beruflicher oder dienstlicher Tätigkeiten,
  • die Inanspruchnahme medizinischer und veterinärmedizinischer Versorgungsleistungen, der Besuch bei Angehörigen therapeutischer Berufe sowie Blutspenden,
  • Versorgungsgänge, der Einkauf in den nach der 9. BayIfSMV geöffneten Geschäften und der Besuch der nach der 9. BayIfSMV geöffneten Dienstleistungsbetriebe (inkl. Weihnachtsbesorgungen),
  • der Besuch eines anderen Hausstands, solange dabei eine Gesamtzahl von insgesamt fünf Personen nicht überschritten wird (die zu diesen Hausständen gehörenden Kinder unter 14 Jahren bleiben für die Gesamtzahl außer Betracht),
  • der Besuch bei Lebenspartnern, Alten, Kranken oder Menschen mit Einschränkungen,
  • die Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts im jeweiligen privaten Bereich,
  • die Begleitung von unterstützungsbedürftigen Personen und Minderjährigen,
  • die Begleitung Sterbender sowie Beerdigungen in engem Kreis,
  • Sport und Bewegung an der frischen Luft unter Beachtung der Kontaktbeschränkungen,
  • der Besuch von Kinderbetreuungseinrichtungen, Schule und sonstiger Ausbildungsstätte,
  • Ämtergänge,
  • die Teilnahme an Gottesdiensten und Zusammenkünften von Glaubensgemeinschaften und
  • die Teilnahme an zulässigen Versammlungen nach dem BayVersG.

3. Es gilt folgende nächtliche Ausgangssperre im gesamten Freistaat:
Landesweit ist von 21 Uhr bis 5 Uhr der Aufenthalt außerhalb einer Wohnung untersagt, es sei denn dies ist begründet aufgrund

  • eines medizinischen oder veterinärmedizinischen Notfalls oder anderer medizinisch unaufschiebbarer Behandlungen,
  • der Ausübung beruflicher oder dienstlicher Tätigkeiten oder unaufschiebbarer Ausbildungszwecke,
  • der Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts,
  • der unaufschiebbaren Betreuung unterstützungsbedürftiger Personen und Minderjähriger,
  • der Begleitung Sterbender,
  • von Handlungen zur Versorgung von Tieren oder
  • von ähnlich gewichtigen und unabweisbaren Gründen.
    Das Antreten des Heimwegs von einem fremden Haushalt zählt nicht zu den ähnlich gewichtigen und unabweisbaren Gründen.

4. Einschränkung der Bewegungsfreiheit: Bewohner*innen aus Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner über der Marke von 200 liegt, dürfen sich ab Montag, 11.01.2021 aus privaten Gründen nur noch in einem Radius von 15 Kilometern um ihren Wohnort aufhalten - Einkäufe, Arbeit und Familienbesuche sind davon ausgenommen.

5. Alkoholverbot: Auf öffentlichen Plätzen dürfen keine alkoholischen Getränke mehr verzehrt werden. Wer dies trotzdem tut, muss mit einem Bußgeld rechnen.

6. Der Einzelhandel wird auf ein Minimum heruntergefahren, bis auf Geschäfte des täglichen Bedarfs machen alle Läden zu. Ausgenommen sind Lebensmittel- und Getränkemärkte, Drogerien, Babyfachmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Optiker, Hörgeräteakustiker, Tankstellen, Kfz- und Fahrradwerkstätten, Banken und Sparkassen, Poststellen, Reinigungen, Waschsalons, Tierbedarfsmärkte, Futtermittelmärkte und der Großhandel. 
Ab Montag, 11.01.2021 soll es jedoch dem gesamten Einzelhandel unter strikter Wahrung von Schutz- und Hygienekonzepten (insbesondere gestaffelte Zeitfenster zur Abholung) sowie umfassender Verwendung von FFP2-Masken möglich sein, sogenannte click-and-collect oder call-and-collect Leistungen, das heißt die Abholung online oder telefonisch bestellter Ware, anzubieten.

7. Dienstleistungsbetriebe wie zum Beispiel Friseursalons werden geschlossen, weil hier körperliche Nähe nicht zu vermeiden ist. Medizinisch notwendige Behandlungen wie Physiotherapie bleiben möglich.

8. Schulen und Kitas: Schulen und Kitas in Bayern bleiben bis mindestens 31.01.2021 geschlossen bzw. es findet kein Regelunterricht statt. Distanzunterricht wird in allen Schulen und Jahrgangsstufen eingerichtet. Eine Notbetreuung wird für Kinder der Jahrgangsstufen 1 bis 6 sowie für Schülerinnen und Schüler der Förderschulen und Kinder mit Behinderungen angeboten. Wenn es das Infektionsgeschehen ab Februar zulässt, wird eine Rückkehr zum Präsenzunterricht – nach Jahrgangsstufen gestaffelt – angestrebt. Um Unterricht nachzuholen, entfallen die Faschingsferien vom 15. bis 19. Februar 2021.
Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen und organisierte Spielgruppen für Kinder bleiben geschlossen. Eine Notbetreuung für Eltern, die ihre Kinder nicht selbst betreuen können, wird eingerichtet.

9. Homeoffice: An die Arbeitgeber wird dringend appelliert, alle Möglichkeiten auszuschöpfen, um den Beschäftigten Homeoffice zu ermöglichen.

10. Die Lieferung und Abholung mitnahmefähiger Speisen für den Verzehr zu Hause durch Gastronomiebetriebe bleiben weiter möglich. Der Verzehr vor Ort wird untersagt. Der Verzehr von alkoholischen Getränken im öffentlichen Raum ist untersagt. Verstöße werden mit einem Bußgeld belegt. 
Kantinen, die bisher offen bleiben durften, sollen von Montag, 11. Januar 2021, an schließen - oder nur noch Essen-to-go anbieten.

11. Gottesdienste in Kirchen, Synagogen und Moscheen sowie die Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften sind nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich. Das Bundesinnenministerium wird dazu Gespräche mit den Glaubensgemeinschaften führen.

12. In den Krankenhäusern, Behinderteneinrichtungen sowie Alten- und Pflegeheimen sowie für mobile Pflegedienste sind besondere Schutzmaßnahmen zu treffen. Für das Personal sind regelmäßige verpflichtende Tests durchzuführen.


  • Das Krügemuseum der Stadt Creußen hat seit 02.11.2020 geschlossen.
  • Der Bürgerbusbetrieb des Landkreises Bayreuth ist seit Montag, 02.11.2020 vorübergehend eingestellt.

  • Der Betrieb der Bauhöfe, Kläranlagen und der Wasserversorgung wird durch entsprechende Schichteinteilung weiterhin gewährleistet. 

  • Die Recyclinghöfe sind zur Abgabe von Grüngut weiterhin zu den üblichen Öffnungszeiten geöffnet. 

  • Spielplätze dürfen nur von Kindern in Begleitung Erwachsener weiterhin bespielt werden. Jedoch sind auch hier die Kontaktbeschränkungen sowie Abstands- und Hygienemaßnahmen entsprechend zu berücksichtigen.
  • In Bayern gilt seit Montag, 27.04.2020 in Arztpraxen, Geschäften, Supermärkten, im öffentlichen Personennahverkehr (Bahn, Bus, Linientaxi sowie beim Warten an der Bushaltestelle bzw. am Bahnsteig) und bei der Schülerbeförderung eine Maskenpflicht für alle Personen ab 6 Jahren! Eine selbstgenähte Maske (eine Anleitung gibt es hier) oder notfalls auch ein Schal oder Halstuch ist ausreichend. Wichtig ist, dass Mund und Nase bedeckt sind. Es muss keine medizinische Schutzmaske sein! Ein einfaches Taschentuch vor das Gesicht zu halten, genügt aber nicht. Wer ein Visier oder eine Klarsichtmaske aus Kunststoff trägt, erfüllt laut Staatsregierung ebenso nicht die Vorgaben der Maskenpflicht.
     
  • Erweiterte Maskenpflicht: 

    Eine erweiterte Maskenpflicht unabhängig von Inzidenzwerten besteht

    • auf von der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde festzulegenden stark frequentierten öffentlichen Plätzen, auf den Begegnungs- und Verkehrsflächen einschließlich der Fahrstühle von öffentlichen Gebäuden sowie von sonstigen öffentlich zugänglichen Gebäuden, für die in dieser Verordnung keine besonderen Regelungen vorgesehen sind,
    • auf den Begegnungs- und Verkehrsflächen der Arbeitsstätte, insbesondere in Fahrstühlen, Fluren, Kantinen und Eingängen; Gleiches gilt für den Arbeitsplatz, soweit der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht zuverlässig eingehalten werden kann.
    • Darüber hinaus besteht die erweiterte Maskenpflicht:

      • in den Verkaufsräumen, auf dem Verkaufsgelände, in den Eingangs- und Warteflächen vor den Verkaufsräumen und auf den zugehörigen Parkplätzen
      • an allen Orten mit Publikumsverkehr in den Innenstädten sowie auch an Örtlichkeiten der Öffentlichkeit unter freiem Himmel, an denen sich Menschen entweder auf engem Raum oder nicht nur vorübergehend aufhalten (die Festlegung der Orte und der zeitlichen Beschränkung erfolgt durch die örtlich zuständigen Behörden).
         

Genauere Informationen entnehmen Sie bitte der 11. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung vom 15. Dezember 2020, dem zugehörigen Bußgeldkatalog sowie der Allgemeinverfügung des Landkreises Bayreuth zur Festlegung stark frequentierter öffentlicher Plätze:

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